Die Reise beginnt! – A&L´s Logbuch: Tag 0

Gestern, 1. April 2026, war ein großer Tag. Die Menschheit hat seit 50 Jahren wieder eine Reise zum Mond gewagt. Und ich war ehrlich gesagt richtig aufgeregt.

Dieser Blick nach oben, dieses Wissen, dass wir nur ein winziger Teil von etwas unendlich Großem sind, lässt mich nie wirklich los. Vielleicht ist es genau dieses Gefühl, das mich so sehr an Raumfahrt, Astronomie und Science Fiction fasziniert: dieses gleichzeitige Erleben von Bedeutung und Bedeutungslosigkeit.

Und genau deswegen beginnt jetzt noch etwas.

Mit diesem Moment startet auch die Reise meines neuen Buchprojekts: A&L.

Warum Science Fiction?

Ich schreibe Romance. Aber ich hatte auch schon immer eine große Faszination für Wissenschaft, Raumfahrt und Zukunftsfragen.

Neben meinem kreativen Schaffen arbeite ich im Bildungs- und Forschungsbereich, bin Wissenschaftskommunikatorin im Feld der Quantenphysik und lehre das auch an einer Universität. Ich bin also ständig von Forschung umgeben, von Neugier, von diesem unglaublichen Drang, die Welt zu verstehen und weiterzuentwickeln.

Was die Menschheit in den letzten 100 Jahren erreicht hat, ist kaum greifbar. Es ist eine Zeit voller erster Male und es fühlt sich oft an wie ein Beginn. Als wären wir noch ganz am Anfang.

Einer meiner größten Wünsche ist es, noch zu erleben, dass wir Menschen einen anderen Planeten betreten. Ich weiß, dass das vielleicht nicht passieren wird. Und ich weiß auch, dass Vergänglichkeit zum Leben dazugehört. Aber der Gedanke, nicht zu wissen, wie die Welt in 100 Jahren aussieht, was entdeckt wird, wie weit wir gehen werden, der lässt mich nicht los.

Vielleicht ist genau das der Grund, warum ich Science Fiction so mag.

Nicht die Version mit den grünen Männchen und großen Space Operas. Sondern die, die nah an der Realität ist. Die fragt: Was wäre möglich? Was könnte kommen? Wie könnte sich unsere Welt entwickeln? Was ist da draußen?

Und: Sind wir überhaupt bereit für diese Weite?

Das ist eine große Frage. Je mehr ich mich mit Raumfahrt beschäftige, desto mehr kommen auch die schwierigen Fragen. Sind wir bereit für das, was da draußen ist?

Wir sind eine intelligente Spezies. Und gleichzeitig schaffen wir es bis heute nicht, Krieg, Machtkämpfe und territoriales Denken hinter uns zu lassen. Immer wieder sehen wir, wohin das führt. Und trotzdem wiederholt es sich.

Deshalb frage ich mich: Haben wir uns diese Weite überhaupt verdient?

Ich habe darauf keine endgültige Antwort. Und vielleicht gibt es die auch nicht.

Aber genau diese Fragen treiben mich an und lassen meine Gedanken schweifen.

Über das Projekt A&L

Vor vielen Jahren schon hat sich eine vage Idee entwickelt. Eigentlich war ich immer davon überzeugt, dass ich niemals Science Fiction schreiben würde. Ich weiß zu wenig, dachte ich. Das ist nicht mein Feld.

Und trotzdem war da diese Geschichte.

Ich habe sie begonnen, dann wieder weggelegt. Dazwischen sind zwei andere Bücher entstanden – The Score of Our Life (Ylva Verlag, 2025) und Shades of Us (gerade in Überarbeitung). Aber A&L ist geblieben. Leise verharrte es immer in meinem Hinterkopf und hat immer wieder „Hi“ geflüstert.

Eigentlich schreibe ich ja Romance. Und als ich A&L wieder einmal hervorgeholt habe, dachte ich mir: Warum also nicht eine Liebesgeschichte erzählen, die Science-Fiction-Elemente enthält?

Es wird keine klassische Hard SciFi. Dafür fehlt mir das tiefgehende Fachwissen. Aber ich will mich annähern. Ich will recherchieren. Ich will verstehen. Und ich will die Welt, die ich erschaffe, so glaubwürdig wie möglich machen.

Und genau das macht dieses Projekt so besonders für mich. Es ist ein Wagnis in völlig neue Gefilde.

Worum es in A&L geht

Ich möchte zwar noch nicht zu viel verrate, aber hier ein paar Hinweise:

Eine Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen.

Mit Science-Fiction-Elementen.

Mit Gesellschaftskritik.

Mit großen Fragen.

Und mit diesem Gefühl von Staunen, von der endlosen Weite um uns, von der Frage, wer wir sind in all dem. Und ob wir überhaupt bereit sind für das, was vielleicht da draußen auf uns wartet.

Warum ein Logbuch?

Ich möchte diese Reise nicht allein gehen. Deshalb habe ich gestern mit A&L’s Logbuch begonnen.  Das bedeutet für euch: regelmäßige Einträge, Einblicke in meinen Schreiballtag, Recherche, in Gedanken, Zweifel, kleine Durchbrüche und großes Grübeln.

Nach und nach werdet ihr mehr über die Geschichte erfahren. Über die Figuren, über die Welt und über alles, was dazwischen passiert.

Gerade jetzt ist es schon mühsam, euch nicht schon mehr zu verraten!

Der Anfang

Gestern war Tag 0. Ein Tag, an dem Menschen wieder Richtung Mond aufgebrochen sind. Weiter als je zuvor. Mit neuen Perspektiven, neuen Möglichkeiten und neuen Fragen.

Und genau so fühlt sich dieses Projekt für mich an.

Wie ein Aufbruch.

Und ich nehme euch einfach mit!